Die aktive Region 1092 wurde am 31.7. von drei großen Filamenten begleitet. Obwohl die Luft relativ unruhig war und man das dem Bild auch ansieht (die Schärfe litt an einigen Stellen), bin ich sehr zufrieden mit dem Mosaik. Auch die Protuberanzen sind noch zu sehen, die man eigentlich nochmal einzeln belichten muß, um sie voll zu erfassen. Bei der Aufnahme ging ich aber noch nicht davon aus, daß das Mosaik überhaupt gelingt (nach einer Verkleinerung auf 80% ;) ) ...
Am nächsten Tag habe ich dann nur die AR1092 aufs Korn genommen. Da die Luft sich an diesem Tag wesentlich ruhiger verhielt, musste ich das Ergebnis nicht verkleinern und konnte das Bld zudem kontrastreicher bearbeiten, ohne Rauschen zu provozieren:



Kommentare
Wie macht man ein gutes mosaik?
Zum beispiel, ich habe zehn avi's von der sonne mit ein pst aufgenommen. In registax bearbeitet und danach in Imerge weiter zusammen gemacht. Aber es geht nicht gut da die kontrast und helligkeit verschieden sind. Ich habe die einstellungen beim aufnahme nicht geaendert. Wie kann ich das better machen ohne kontrast oder helligkeit unterschied?
Bitte helfe.
Gruess Hr. K.Molders.
das mit den Helligkeitsunte rschieden bei Halpha-Mosaiken ist mir nur zu bekannt.
Die Mosaiks setze ich im Bildbearbeitung sprogramm (Gimp oder Photoshop) zusammen, meist sogar ohne Helligkeits- oder Kontrastanpassu ngen. Das funktioniert aber nur, wenn man das Bild vorher ebnet. Ich erstelle nach jeder Aufnahmeserie ein Flatfield indem ich sehr unscharf stelle (bis absolut keine Details mehr zu sehen sind). 60-100 Aufnahmen reichen aus. Daraus erstellt mir Avistack2 ein Flatfield, das ich dann beim Stacken jedes Mosaikteils anwende.
Dadurch werden die einzelnen Bilder sehr eben und lassen sich leicht aneinanderfügen . Auch Imerge sollte dann bessere Ergebnisse liefern.
Wenn die Vorgehensweise nicht klar ist, kannst du mich gerne anmailen. Meine Email-Adresse steht im Impressum.
Grüße,
Michael Wilk